So fangen Sie an, ihre Pressearbeit umzusetzen

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 Nur wer den Grund für seine Pressearbeit kennt und Ziele definiert kommt in die Umsetzung.

Spielen wir einmal Mäuschen auf einem Empfang. Der Gastgeber hat seine Rede über seine Pläne für dieses Jahr gehalten, alle haben pflichtschuldig geklatscht. Im Anschluss finden am Buffet lockere Gespräche statt – man will ja „Netzwerken“.
Auch hier plaudert man über die Ziele des Jahres. Was hat man sich privat vorgenommen, wo soll es beruflich noch hingehen.

Das Gespräch plätschert dahin, doch auf einmal kommt Leben in die Unterhaltung. Einer der beiden Gesprächspartner sagt: „Ja und irgendwas mit Berg möchte ich dann auch noch mal machen“.

“Was heißt denn irgendwas mit Berg”, fragt sein Gegenüber.

„Na auf einen Berg steigen … vielleicht.“

„Ach, das ist ja der Knaller! Das habe ich in diesem Jahr auch vor. Am 25.September werde ich auf die Zugspitze steigen.“ Die Augen beginnen zu leuchten, die Gesten werden größer und die Begeisterung sickert aus allen Fasern des dunkelblauen Jacketts. Hier brennt jemand für seinen Bergaufstieg.
„Ich habe meine Bergtour schon gebucht. Ich weiß, was ich alles zur Vorbereitung brauche und war gestern das erste Mal im Fitnessstudio. Man o man, ich habe heute auch ganz schön Muskelkater“, geht das Gespräch enthusiastisch weiter.

„Wow“, denkt jetzt der Erste „der ist schon ganz schön weit in der Planung“ und hakt noch ein bisschen nach, wie das wohl kommt. Sein „irgendwas mit Berg“, kommt ihm jetzt ziemlich mickrig vor.

„Ja wissen Sie“, rückt der zukünftige Bergsteiger mit der Sprache raus, „ich war im letzten Jahr ziemlich krank. Da habe ich mir gesagt, wenn du wieder auf den Beinen bist, dann erfüllst du dir endlich deinen Traum und steigst auf so einen Berg. Ich weiß einfach, wenn ich da oben stehe, nachdem ich mich hoch gequält habe, wenn ich meine Grenzen überschritten habe, dann spüre ich: Ich habe mein Leben wieder zurück. Ich habe die Krankheit besiegt. Diesen Moment will ich unbedingt erleben.“

Was denken Sie, wer wird definitiv auf einen Berg steigen? Nummer eins oder der zweite Gesprächspartner?

Wenn ich jetzt auf dem gleichen Empfang einen Unternehmer treffe, der zu mir sagt: “Ach das ist ja interessant, sie beraten Unternehmen in strategischer Pressearbeit. Ja irgendwas mit Presse wollte ich für mein Unternehmen auch schon immer mal machen”, würde ich auf diesen Unternehmer setzen? Oder investiere ich meine Energie in einen Unternehmer, der mir in einem Erstgespräch folgendes erzählt: „In diesem Jahr feiern wir ein Jubiläum, das sollen alle wissen. Außerdem möchten wir völlig neue Kundengruppe ansprechen. Wir haben uns schon etwas überlegt. Jetzt suchen wir einen Weg in die Presse, denn wir denken, dass wird unsere Marketingkampagne sehr unterstützen.“

Für dieses Unternehmen wäre ich liebend gern die Bergführerin seiner strategischen Pressearbeit. Dieses Unternehmen kann ich dahin bringen, wo es hin möchte. Es sucht nur noch einen Weg und wenn es ihn kennt, wird diesen auch gehen.

Wollen Sie erfolgreiche Pressearbeit machen? Dann werden Sie ein Unternehmer oder Entscheider, der den Grund für Pressearbeit kennt und sich Ziele setzt. Das ist das Fundament ihrer Strategie. Ihr „warum“ garantiert, dass Sie Ihr Vorhaben umsetzen werden. Genau das wird am Ende den Erfolg bringen.

Wer nur irgendwas machen möchte, wird am Ende nichts getan haben. Denn „irgendwas mit Berg“ ist genauso wirksam wie „irgendwann mit dem Rauchen aufzuhören“ oder „irgendwann mal“ anzurufen.