3 Dinge, die Sie tun müssen, um in die Medien zu kommen

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Sie fragen sich, warum es ihre Pressemitteilungen nicht in die Medien schaffen? Warum ihre Informationen scheinbar ins Leere laufen oder die Redakteure sie abweisen? Sie sind schon richtig gefrustet und haben keine Lust, Arbeit zu investieren und immer wieder etwas zu senden?

Hier kommt eine richtig gute Neuigkeit: Oftmals sind es Kleinigkeiten, die über den Erfolg, bzw. den Abdruck entscheiden. Genau diese Kleinigkeiten können sie beeinflussen.

Punkt 1: Die Relevanz beachten!

Nur Informationen, die relevant sind, werden abgedruckt. Wie erkennen sie die Relevanz? Versetzen sie sich in die Lage des Redakteurs. Was ist seine Aufgabe? Er will den Leser, Hörer oder Zuschauer informieren oder unterhalten. Prüfen sie gründlich: Erfüllt ihre Pressemitteilung diese Aufgabe? Haben sie richtige Informationen, die den Leser, Hörer oder Zuschauer des Favoriten-Mediums wirklich interessieren? Fragen sie sich kritisch:

  • Sind die Informationen für die Zielgruppe des Redakteurs wichtig oder neu?
    Hat es einen NACHRICHTENWERT?
  • Ist meine „Geschichte“ unterhaltsam.
    Hat es einen UNTERHALTUNGSWERT?

Das sind die Kriterien, nach denen der Redakteur ihre Informationen filtert. Knallhart! Denn er will seinen Job gut machen.

Wenn sie sich unsicher sind, können sie im Team, Bekanntenkreis oder Unternehmen einfach fragen. 

  • Würde dich das als Käufer der Zeitung interessieren?
  • Was würde dich interessieren?
  • Ist das eine echte Neuigkeit für dich?
  • Suchst oder brauchst du diese Information?
  • Findest du das unterhaltsam/ spannend / witzig / bemerkenswert?

Tipp: Lesen sie selbst die Zeitung, das Branchenblatt, schauen sie die Sendung oder hören den Sender, an den sie ihre Informationen senden. Machen sie sich Notizen, was die regelmäßigen, grundsätzlichen Themen sind und wie die Artikel aufgebaut sind. Also werden gern Zahlen und Daten abgedruckt? Geht es mehr um die Geschichten, was wird der Zielgruppe „besonderes“ geboten?  Was ist anders als in ähnlichen Medien?

Werden sie zum Detektiv des Nachrichten- oder Unterhaltungswertes! Investieren sie ihre Zeit und Kraft in die Informationen, die es WERT sind, gedruckt zu werden. Ich weiß ganz genau, die gibt es. Sie wollen nur gefunden werden: Die Informationen und Geschichten aus ihrem Unternehmen, die es ins Blatt oder die Sendung schaffen.  

Punkt 2: Auf den Punkt kommen

Welcher Mitarbeiter ist ihnen lieber? Der „Schwafeler“, der immer erst eine halbe Stunde erzählt und vom Hundertsten ins Tausendste kommt und bei dem sie oft denken: „Was will der jetzt eigentlich?“ „Oh, man ich habe so viel zu tun und der schwafelt mich zu“. Ärgern sie sich, dass er es ihnen so schwer macht die eigentliche Information zu erkennen und ihnen die „Zeit stiehlt“ statt zum Punkt zu kommen? Oder arbeiten sie gern mit dem Kollegen, der sachlich sein Anliegen vorbringt, sagt was er von ihnen möchte und nur wenn nötig kurz den Hintergrund schildert?

Ich arbeite gern mit dem Zweiten und den Redakteuren geht es genauso. Wenn nun in einer E-Mail ein völlig nichtsagender Betreff steht, es auch in der E-Mail selbst keine Hinweise auf das eigentliche Thema gibt, sondern nur die „Bitte um Veröffentlichung“ und dann erst eine Pressemitteilung umständlich geöffnet werden muss, ist das sehr aufwändig. Sollte der Redakteur überhaupt die Pressemitteilung geöffnet haben, ist es schlimm, wenn es so weitergeht: Es folgt ein ganz allgemeiner Einstieg über „Gott und die Welt“ und ist es gibt keine klare Aussage, was eigentlich für den Journalisten relevant ist.

Zu Recht ist der Journalist genervt. Die E-Mail hat ihn jetzt bestimmt 5-10 Minuten seiner Zeit gekostet. Bearbeitet er am Tag nur 8 dieser E-Mails, dann hat er eine Stunde seiner Zeit „verloren“. Weil die Journalisten das wissen, werden solche E-Mail gar nicht erst geöffnet.  

Können sie es ihm übel nehmen: Wenn sie es sich aussuchen könnten, würden sie immer wieder mit dem „Schwafeler“ arbeiten oder sich auf den Zielgerichteten konzentrieren? Denn dann sind die Ergebnisse schneller da, es ist einfacher für sie und ihnen bleibt der Zeitdruck erspart, wenn etwas liegen bleibt. Also: Werden sie zu dem „Lieblingskollegen“.

  • Kommen sie auf den Punkt.

Wie geht das.

  • Schreiben sie in der Betreffzeile der E-Mail, worum es konkret geht.
  • In der E-Mail: Was möchten sie von dem Redakteur? Was ist das Thema? Was bieten sie?
  • Warum haben sie sich das Medium ausgewählt? Wo ist die Relevanz?
  • Machen sie es kurz. ( Vier- fünf Sätze)

Das Gleiche gilt auch für Telefonate. Tragen Sie direkt ihr Thema vor. Das klappt gut, wenn sie bei dem Anruf ein paar Stichpunkte parat haben. Selbst wenn das Thema nichts für den Redakteur ist, haben sie es ihm einfach gemacht und darum werden sie sein Lieblings-Presse-Profi, versprochen.

Punkt 3: Gründlich sein

„Das bringen wir“, denkt sich der Redakteur. Der Betreff und der Anreißer in der E-Mail haben ihn überzeugt. Auch das Bild ist super. Und dann:

Dann fehlen Bildunterschrift und der Fotograf. Bilder dürfen laut Urheberrecht nur mit Angabe des Uhrhebers/Fotografen abgedruckt werden. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Nun muss der Redakteur erst anrufen und nach dem Urheber fragen.

Sie merken es: Sie haben es dem Redakteur unnötigerweise aufwendig gemacht. Wäre es nicht schade, wenn ein Abdruck genau daran scheitert?

Übrigens: Viele Redaktionen betrachten es als  „Common sense“, dass Bilder für den Abdruck freigegeben sind, wenn sie an die Presse gesendet werden. Rein rechtlich benötigt die Redaktion aber eine Freigabe. Sie „outen“ sich als Presse-Profi, wenn sie diese erteilen. Der Vorteil für sie: Sie können die Abdruck-/ Nutzungserlaubnis auf ihr Unternehmen oder nur im Zusammenhang mit der Presseinformation einschränken.

Darum: Seien sie gründlich.

Hier eine Checkliste, was der Redakteur braucht:

  • Bild
  • Bildunterschrift
  • Urheber/Fotograf
  • Freigabe
  • Ansprechpartner (mit allen Kontaktdaten)
  • Vor und Zunamen, Aufgabe oder Stellung im Unternehmen
    (z.B. Marianne Köhler, Projektleiterin)
  • Bei Veranstaltungen: Datum, Uhrzeit, Ort, Zielgruppe, Ablauf, eventuell: Park- und Anreisemöglichkeiten, braucht es eine Akkreditierung oder Rückmeldung?

 

3 Beispiele wie mit Storytelling Ihre Werbebotschaft glaubwürdig wird

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Kaum ein Mensch versteht Werbebotschaften. Denn diese sind meistens sehr abstrakt. Das Gehirn muss sich anstrengen und erst einmal übersetzen. Das ist sehr anstrengend.

Überlegen Sie, wie oft Sie gefragt werden, was genau Ihr Angebot ist. Müssen Sie Ihr Produkt, seinen Nutzen oder Ihre Dienstleistung oft erklären?

Dann ist Ihr Angebot oder Ihre Botschaft zu abstrakt.

Das bedeutet, dass Sie potentielle Kunden verlieren, weil diese einfach nicht verstehen, was Sie bieten. Sie erreichen Kunden gar nicht erst, weil diese Sie nicht auf dem Schirm haben, denn Ihr Angebot ist zu unkonkret.

Mit der Technik des Storytelling können Sie das ändern:

Das bedeutet: Sie gehen nicht mit (Werbe-)Botschaften aus dem Unternehmen an die Verbraucher, sondern Sie erzählen Geschichten aus ihrem Alltag, von Ihren Kunden und von Ihren Mitarbeitern.

Warum funktioniert das so gut?

1) Menschen haben schon immer Geschichten gehört. Über Geschichten werden Emotionen zusammen mit Informationen transportiert.

2) Geschichten belegen Behauptungen, die in Produktbeschreibungen und Werbetexten aufgestellt werden. Sie gewinnen an Glaubwürdigkeit.

 

 

Hier drei Beispiele, wie der Claim in eine Geschichte umgesetzt wurde: 

TMW-Hübner – Wir lieben Farbe. Wir gestalten Ihre Innenräume und setzten Ihre Visionen um.

oder

Wir hatten eine Kundin, die nach zwei Handwerkern nicht einmal mehr mit uns sprach. Sie war es leid, dass niemand ihre Visionen verstehen konnte oder sich die Mühe dazu gab. Ihr verzweifelter Ehemann bat uns trotzdem um Unterstützung. Wir haben im Team nach seinen Angaben ein Gestaltungskonzept erstellt und es ihr geschickt. Genau dieses hat sie umgesetzt. Wir haben bis heute nicht mit dieser Kundin gesprochen. Trotzdem sind wir sicher: Diese Kundin haben wir glücklich gemacht, weil wir wirklich alles versucht haben, um ihre Gestaltungsideen umzusetzen. 

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Personal Trainerin Karolin Heinemann – Ich verhelfe Menschen zu mehr Lebensqualität.

oder

Für manche Menschen ist die dritte Etage wie der Mount Everest. Mein Klient hatte dort zwar seine Wohnung, war aber zu Beginn unserer gemeinsamen Zeit nicht fähig, auch nur eine einzige Stufe zu steigen. Starkes Übergewicht, kaputte Knie, Diabetes und chronische Darmentzündung waren unter anderem das Ergebnis eines mehr als 40ig-jährigen Lebensstils ohne Bewegung, ungesunder Ernährung, starken Rauchens und einer ausgiebig genossenen Leidenschaft für Rotwein. Wir verabschiedeten uns nach mehr als einem Jahr gemeinsamer Zeit. Er hatte nicht nur 16 Kilo abgenommen, sondern schaffte es, allein bis in die dritte Etage zu steigen. Viele gemeinsame Stabilisationsübungen für die Knie, Muskelkräftigung und Mobilitätstraining, die Umsetzung meiner Ernährungsberatung, aber vor allem sein eigener Ehrgeiz, der sich in täglichem Treppentraining zeigte, hatten ihm zu seinem ganz persönlichen Gipfelsturm verholfen. 

 

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Metallbau OTT – Was kann Metall nicht

 

Tonnenschwere Glaswände sorgen im Darvineum des Rostocker Zoos nicht nur für beste Sicht auf die Gorillas. Die Gehegetrennung muss vor allem eines sein: sicher!  Glas und Metallbauunterkonstruktion müssen einem Gorilla-Faustschlag oder Angriff der starken Tiere standhalten. Unsere Metallbauunterkonstruktion im Gorilla-Gehege des Rostocker Zoos sorgt für die Sicherheit der Eltern, Kinder und staunenden Besucher. Herausforderung: Wir haben die raffinierte Metallbauunterkonstruktion in die bereits fertige Gehegelandschaft perfekt eingepasst, die nun nicht nur für ein glasklares Tierschauerlebnis sorgt, sondern höchste Sicherheit garantiert. Und – safety first – auch die 3-fach-Sicherung durch Metall-Sicherheitsschleusen für die Gorillas kommt von Metallbau Ott.

 

Also fangen Sie an und erzählen Sie die Geschichten aus Ihrem Unternehmen.
Damit begeistern Sie Journalisten und Kunden.

Storytelling: Werden Sie der Held Ihrer Unternehmensgeschichte

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Wissen Sie warum „Mister Storytelling“ am liebsten seine eigene Geschichte erzählt? Die Rede ist hier von Dr. Nikolaus Förster der mit dem impulse Magazin einen Hit in der Verlagsbranche gelandet hat.

33 Jahre lang gehörte der Titel zum Großverlag Gruner+Jahr. Dann sollte er verkauft werden. Der Chefredakteur des Magazins Dr. Nikolaus Förster kaufte das Magazin 2013 als Management-Buy-out,  gründete mit dem Team einen Verlag und wurde mit 40 Mitarbeitern selbst Mittelständler.

Seither setzt er auf konsequentes Storytelling. Er erzählt die Geschichten der Unternehmer, gibt konkrete Anleitungen und hat zum Ziel, Unternehmern einen Nutzen zu stiften.
Auf meine Frage, was denn die interessanteste Geschichte wäre, die er während seiner Zeit beim Impulse Magazin erlebt hätte, sagt er: „Meine eigene“.

Immer wieder berichtet er im Blog und in Vorträgen über das Magazin, über die Höhen und Tiefen und sein neues Leben als Unternehmer.

„Die eigene Geschichte ist authentisch und damit erreiche ich die Menschen“, sagt er und wird nicht müde sie immer und immer und immer wieder zu erzählen.

Zu erzählen, dass es manchmal Mut braucht und dass einige Dinge auch schiefgehen können. Er berichtet auch, dass es das wert war und dass er jetzt nachvollziehen kann, wie sich Unternehmer fühlen. Genau das macht ihn glaubwürdig. Deshalb wird er sogar von Firmen als Speaker gebucht.

Das ist die Macht des Storytelling. 

Genau das kann jeder Unternehmer und jedes Unternehmen für sich nutzen. Letztendlich gibt es nur noch wenige Produkte oder Dienstleistungen die am Markt einzigartig sind. Viele Dinge sind vergleichbar geworden. Menschen kaufen nicht nur Produkte und ihre Eigenschaften sondern sie kaufen die Geschichte dahinter. Sie kaufen das Image und sie kaufen die Glaubwürdigkeit des Unternehmens.

Mit Geschichten über den Unternehmensinhaber, über die ganz besonderen Mitarbeiter oder über die Kunden erlangen Unternehmen genau diese Glaubwürdigkeit wie sie auch Dr. Nikolaus Förster besitzt.

Warum ist das so?

Schon früher ließ sich eine Behauptung eigentlich nur mit einer Geschichte oder Referenzen belegen. Wenn die Emotion mit ins Spiel kommt – und das passiert, wenn Sie eine spannende Geschichte zu erzählen haben – dann wird eine Verbindung zum Unternehmen oder zum Produkt hergestellt.

Mein Rat: Fangen Sie an, die Geschichten in ihrem Unternehmen zu sammeln. Und erzählen Sie diese mit Emotionen. Wirklich: Wie haben sie sich gefühlt. Erzählen Sie diese Geschichten auf  ihrer Website, in Netzwerken, in Gesprächen mit Kunden und auch den Journalisten.
Wie finden Sie diese Geschichten?

  • Hören Sie zu, wenn Kunden sich bedanken und über ihre Erfahrungen mit Ihnen berichten.
  • Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, welchen Kunden sie am liebsten mögen und warum?
  • Denken Sie an Höhen und Tiefen, die Sie gemeistert haben und wie Sie es geschafft haben.
  • Erzählen Sie was Sie persönlich bewegt das Unternehmen zu leiten.
  • Lassen Sie Ihre Mitarbeiter erzählen, wofür sie sich einsetzen und was das mit ihrem Unternehmen macht.
  • Berichten Sie von der Vision des Unternehmens.

Untertitel vorhanden. Bitte rechts unten im Rädchen einstellen.

3 Tipps für gute Pressefotos auf Veranstaltungen

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Ich habe Eventfotograf Andreas Schebesta nach seinen drei besten Tipps für gute PR-Fotos auf Events gefragt. Es sind:

  • Branding
  • Licht
  • natürliche Pose

Details im Video.

Mehr Vorträge und Information zu guter Pressearbeit auf meinem YouTube-Kanal.

Wie Sie mit Kundenevents möglichst groß in die Medien kommen

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Sie fragen sich wie Sie es schaffen können, dass ein Journalist zu Ihrem Kundenevent kommt um zu berichten? Denn klar ist: Wer in der Presse ist, bekommt Aufmerksamkeit. Die Kunden vor Ort sind beeindruckt, dass die Presse da ist. Sie werden bekannter und gewinnen neue Kunden.  Ihre Mitarbeiter sind stolz, dass sie bei Ihnen arbeiten.

Wie schaffen Sie es also, dass berichtet wird? Ganz einfach: Machen Sie aus einer Mücke einen Elefanten.

Warum? Bei der Vielzahl von Terminen, die Journalisten heute als Presseeinladung in ihrem E-Mail Postfach finden, muss es sich schon lohnen, genau zu Ihnen zu kommen.

Sie müssen also den sogenannten Nachrichtenwert liefern. Das bedeutet, Sie bieten einen Mehrwert: Entweder liefern Sie wichtige oder neue Informationen oder Sie unterhalten den Leser.

Mit einem Tag der offenen Tür, an dem die Kunden gerne mal vorbeischauen dürfen, ist es da nicht getan.

Ein Beispiel. Vor kurzem war ich auf einem Pressetermin bei Salzreich in Trinwillershagen. Die Betreiber Karin und Axel Günther haben ihren Salzturm um einen Anbau mit einer Natursolevernebelungsanlage ergänzt.

Vor Ort gab es jede Menge Spektakel, das ich hier aufliste. Daneben finden Sie einen konkreten Nutzern oder Anreiz für den Journalisten:

  • Führung durch die Salztürme und Probelauf Vernebelungsanlage. Hier konnten die Journalisten mit guten Bildern rechnen.
  • Enthüllung von Kunstwerken. Etwas neues, von dem berichtet werden kann.
  • Bürgermeister und ein Landratskandidat waren Ehrengäste. Das Event gewinnt an Bedeutung und der Journalist bekommt „zitierfähige Prominenz“ serviert.
  • Eine Mitarbeiterin stellte einen selbst komponierten Salzsong vor. Eine unterhaltsame Aktion, die zeigt, dass sich die Mitarbeiter im Unternehmen engagieren. Das verspricht eine gute Geschichte.
  • Zusätzlich wurde unterhaltsames wie Live-Musik und ein Quiz zum Thema Salz geboten.

Fazit: Es war ein Programm welches viel bot, aber trotzdem für einen Journalisten innerhalb einer Stunde zu schaffen war.

Neugierig? Hier geht es zu meinem Beitrag auf www.alles-mv.de 

Wenn Sie also ein Kundenevent planen dann überlegen Sie sich, wie Sie Ihr Event so groß wie möglich machen können.

  • Holen Sie sich passende Partner, um ihr Event zu vergrößern.
    Der Vorteil: Die werben ebenfalls für das Event und bringen so mehr Bekanntheit. Zudem erhält der Termin mehr Relevanz.
  • Überlegen Sie sich überraschende, unterhaltende Aktionen, die gute Bilder liefern und die Besucher zum Mitmachen animieren.
  • Versuchen Sie prominente Persönlichkeiten/Experten für Ihr Event zu gewinnen.

 

Mehr Informationen zu PR-Themen? 

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Pressearbeit nebenbei – geht das?

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In der Zeitung stehen und Interviews geben? Von Kunden angesprochen werden und keine Probleme haben, gute Auszubildende zu finden. Dem Wettbewerb eine Nase voraus sein? Lieblingskunden anziehen, weil das Unternehmen über Pressearbeit mit seinem Alleinstellungsmerkmal besser wahrgenommen wird: Das wäre schon was!

Auch kleine Unternehmen haben die Chance in die Medien zu kommen. Bei kontinuierlicher Pressearbeit können Sie genauso wie die „Großen“ ein positives Image aufbauen und sichtbarer werden. Wer im vollen Markt gesehen wird und mit Medienpräsenz auf sich aufmerksam macht, der verkauft natürlich auch mehr.

Aber gerade kleine Unternehmen und Lokalhelden können sich eine Fachstelle für Öffentlichkeitsarbeit, also Public Relations (PR), nicht leisten. Also, wer soll und kann die Pressearbeit im Unternehmen machen?  Wie viel bringt Pressearbeit wirklich?
Welcher Aufwand und welche Kosten sind zu erwarten und gibt es Möglichkeiten doch etwas auszulagern?

Für wen lohnt sich Pressearbeit?

Pressearbeit gehört zum Marketingmix und ergänzt die Öffentlichkeitsarbeit wie SocialMedia oder Messeauftritte. Während über SocialMedia, Werbung und Kundenkommunikation direkt mit dem Kunden der Kontakt gesucht wird, entscheidet hier der Journalist, was gedruckt oder gesendet wird. Man spricht in diesem Falle von dem „GATEKEEPER“ also einem Türsteher. Darum ist es schwieriger, in die Medien zu kommen als einen Facebook-Account aufzusetzen. Dennoch gibt es zwei entscheidende Vorteile:

  • Die Reichweite ist über die Massenmedien, deutlich größer und
  • die Glaubwürdigkeit ist höher.

Auch wenn in den letzten Jahren das Unwort LÜGENPRESSE entstand, eigentlich trauen viele Menschen den Medien. Was in der Zeitung steht und im Fernsehen gesendet wird, hat die Aufmerksamkeit der Menschen und auch Ihrer Kunden. Eben weil nicht jeder „einfach so“ da rein kommt. Folgende Punkte sprechen für Pressearbeit:

  • Sie haben Produkte/ Dienstleistungen, die ein positives Unternehmensimage stärkt und wodurch Sie sich vom Wettbewerb abgrenzen.
  • Sie wollen bekannter – auch regional- werden?
  • Sie haben ein ungewöhnliches Produkt oder sind spezialisiert.
  • Sie haben ein Marketingbudget und schalten bereits

Wie und wer kann Pressearbeit im Unternehmen machen?

Bei kleinen Unternehmen ist die Pressearbeit keine Vollzeitstelle. Das heißt, jemand muss den Job zusätzlich übernehmen. Die Pressesprecherin oder der Pressesprecher sollt eine zentrale Stelle im Unternehmen ausüben, um über alle Bereiche einen Überblick zu haben. Ein regelmäßiger Austausch mit der Geschäftsführung, aber auch ein guter Kontakt zu den Mitarbeitern aus Vertrieb und Produktion sind wichtig. Aus meiner Erfahrung heraus wird die Pressearbeit aus diesen Gründen oft von der Assistenz oder dem Marketing übernommen. Wichtig ist, dass für diese Arbeit Zeit zur Verfügung steht. Gute Pressearbeit braucht Strategie, Dranbleiben und Zeit. Auch eine gute Schreibe und Kreativität sind notwendig. 

Pressearbeit kann gut als Teilstelle im Unternehmen umgesetzt werden. Auch wenn das Pensum nicht das Gleiche wie bei Großkonzernen ist, braucht es eine Strategie. Dazu zählt, dass die Ziele  definiert werden und die Aufgaben klar umrissen sind. Es wird festgelegt, wie viel Zeit für diese Aufgaben zur Verfügung steht.  

Pressearbeit lernen – geht

Von einem Bäcker wird niemand verlangen, dass er Würstchen herstellt.  Bei der Pressearbeit ist das leider so, dass diese schnell als Aufgabe vergeben wird ohne dass die Fachkenntnis dafür vorhanden ist.  Die Kommunikation mit der Öffentlichkeit ist wichtig. Eine Pressestelle, die nicht weiß, wie eine Pressemitteilung geschrieben wird, die keine Journalistenkontakte aufbauen kann und sich scheut, beim Journalisten anzurufen schadet mehr als das sie nützt. Pressearbeit ist kein Hexenwerk und lässt sich in Schulungen sehr gut erlernen. Was müssen Sie den Journalisten liefern, wie kommen sie  an Kontakte und wie werden gute Texte geschrieben sind einige wichtige Inhalte. Sie müssen verstehen, wie der Journalist tickt und wie das Presse-Business läuft. Vieles lässt sich auch nebenbei vorbereiten. Bestimmte  Themen können langfristig geplant werden, gute Bilder entstehen vor Ort und eine abgestimmte Vorlage für die Pressemitteilung kann bereit liegen.

Kann was ausgelagert werden? Wer unterstützt in „Stoßzeiten“

Pressearbeit ist ein Beruf, der Fachkompetenz erfordert. Es gibt Möglichkeiten sich Unterstützung zu holen. Freie Journalisten können die Pressemitteilung schreiben, PR-Berater stehen beratend für Kampagnen zur Seite. Manchmal reicht ein Feedback, ob die Idee für die Pressemitteilung auch beim Journalisten ankommt oder wie das Thema am besten verkauft wird. Bei meinen Kunden entstehen die Ideen für Kampagnen in Workshops und liefern Pressefutter für das ganze Jahr.

Fazit: Pressearbeit lohnt sich auch für kleine Unternehmen und kann als Teilzeitstelle besetzt werden. Pressearbeit bleibt ARBEIT, aber lässt sich teilweise gut vorbereiten. Öffentlichkeitsarbeit verlangt Fachkompetenz. Darum sollten die Mitarbeiter, die mit der Presse sprechen wissen, was sie tun. Unterstützung gibt es bei freien Beratern, PR-Agenturen. In Seminaren wird Pressearbeit geschult.

 

So fangen Sie an, ihre Pressearbeit umzusetzen

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 Nur wer den Grund für seine Pressearbeit kennt und Ziele definiert kommt in die Umsetzung.

Spielen wir einmal Mäuschen auf einem Empfang. Der Gastgeber hat seine Rede über seine Pläne für dieses Jahr gehalten, alle haben pflichtschuldig geklatscht. Im Anschluss finden am Buffet lockere Gespräche statt – man will ja „Netzwerken“.
Auch hier plaudert man über die Ziele des Jahres. Was hat man sich privat vorgenommen, wo soll es beruflich noch hingehen.

Das Gespräch plätschert dahin, doch auf einmal kommt Leben in die Unterhaltung. Einer der beiden Gesprächspartner sagt: „Ja und irgendwas mit Berg möchte ich dann auch noch mal machen“.

“Was heißt denn irgendwas mit Berg”, fragt sein Gegenüber.

„Na auf einen Berg steigen … vielleicht.“

„Ach, das ist ja der Knaller! Das habe ich in diesem Jahr auch vor. Am 25.September werde ich auf die Zugspitze steigen.“ Die Augen beginnen zu leuchten, die Gesten werden größer und die Begeisterung sickert aus allen Fasern des dunkelblauen Jacketts. Hier brennt jemand für seinen Bergaufstieg.
„Ich habe meine Bergtour schon gebucht. Ich weiß, was ich alles zur Vorbereitung brauche und war gestern das erste Mal im Fitnessstudio. Man o man, ich habe heute auch ganz schön Muskelkater“, geht das Gespräch enthusiastisch weiter.

„Wow“, denkt jetzt der Erste „der ist schon ganz schön weit in der Planung“ und hakt noch ein bisschen nach, wie das wohl kommt. Sein „irgendwas mit Berg“, kommt ihm jetzt ziemlich mickrig vor.

„Ja wissen Sie“, rückt der zukünftige Bergsteiger mit der Sprache raus, „ich war im letzten Jahr ziemlich krank. Da habe ich mir gesagt, wenn du wieder auf den Beinen bist, dann erfüllst du dir endlich deinen Traum und steigst auf so einen Berg. Ich weiß einfach, wenn ich da oben stehe, nachdem ich mich hoch gequält habe, wenn ich meine Grenzen überschritten habe, dann spüre ich: Ich habe mein Leben wieder zurück. Ich habe die Krankheit besiegt. Diesen Moment will ich unbedingt erleben.“

Was denken Sie, wer wird definitiv auf einen Berg steigen? Nummer eins oder der zweite Gesprächspartner?

Wenn ich jetzt auf dem gleichen Empfang einen Unternehmer treffe, der zu mir sagt: “Ach das ist ja interessant, sie beraten Unternehmen in strategischer Pressearbeit. Ja irgendwas mit Presse wollte ich für mein Unternehmen auch schon immer mal machen”, würde ich auf diesen Unternehmer setzen? Oder investiere ich meine Energie in einen Unternehmer, der mir in einem Erstgespräch folgendes erzählt: „In diesem Jahr feiern wir ein Jubiläum, das sollen alle wissen. Außerdem möchten wir völlig neue Kundengruppe ansprechen. Wir haben uns schon etwas überlegt. Jetzt suchen wir einen Weg in die Presse, denn wir denken, dass wird unsere Marketingkampagne sehr unterstützen.“

Für dieses Unternehmen wäre ich liebend gern die Bergführerin seiner strategischen Pressearbeit. Dieses Unternehmen kann ich dahin bringen, wo es hin möchte. Es sucht nur noch einen Weg und wenn es ihn kennt, wird diesen auch gehen.

Wollen Sie erfolgreiche Pressearbeit machen? Dann werden Sie ein Unternehmer oder Entscheider, der den Grund für Pressearbeit kennt und sich Ziele setzt. Das ist das Fundament ihrer Strategie. Ihr „warum“ garantiert, dass Sie Ihr Vorhaben umsetzen werden. Genau das wird am Ende den Erfolg bringen.

Wer nur irgendwas machen möchte, wird am Ende nichts getan haben. Denn „irgendwas mit Berg“ ist genauso wirksam wie „irgendwann mit dem Rauchen aufzuhören“ oder „irgendwann mal“ anzurufen.